Erscheinungsdatum 1.3.2027
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Im Jahr 2014 nimmt Maïmouna Coulibaly in Paris an einem Workshop zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen teil. Als Choreografin und Tänzerin will sie Frauen zeigen, wie sie beim „Booty Shaken“ Becken und Hüften zu afro-urbaner Musik bewegen, ihren Körper spüren und sich frei und kraftvoll fühlen können. Sie hat dafür ein eigenes Konzept entwickelt: Booty Therapy.
Doch bevor getanzt wird, beginnen die Frauen zu erzählen. Von sexualisierter Gewalt, Übergriffen und Erfahrungen, über die lange geschwiegen wurde. Und auch für Maïmouna öffnet sich eine Tür zu ihrer eigenen Vergangenheit.
Sie erinnert sich an ihre Beschneidung, an Vergewaltigungen und häusliche Gewalt, an ein Aufwachsen zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichem Überlebenskampf. Und an ihren Bruder, dessen Radikalisierung schließlich in einer unvorstellbaren Tat mündet.
Maïmouna Coulibaly hat vieles überlebt. In diesem Buch erzählt sie mit schonungsloser Offenheit, Wucht, Humor und unbändiger Energie von ihrem Weg. Davon, wie aus Schmerz Kraft werden kann und aus einem Körper, der Gewalt erfahren hat, wieder ein eigener Körper.
Heute gibt sie diese Kraft weiter. Durch Tanz, Bewegung und die Booty Therapy.
Immer wieder aufstehen ist die Geschichte einer Frau, die sich ihren Körper und ihr Leben zurückerobert hat. Und ein Buch darüber, dass Heilung nicht immer still sein muss. Manchmal beginnt sie mit einem Beat.
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Nadine Primo hat Internationale Geschichte der Neuzeit in Bonn studiert und lebt derzeit in Berlin. Die 34-Jährige ist selbstständig als freie Autorin, Speaker und Content Creator. Sie publiziert regelmäßig in namhaften Zeitungen und Magazinen wie Der Spiegel, Süddeutsche Zeitung, stern uvm. Als Aktivistin findet man sie regelmäßig auf der Straße, wo sie sich für soziale Gerechtigkeit und Vielfalt einsetzt. In Podcasts, Radio und TV spricht sie zudem regelmäßig über mentale Gesundheit, queer sein und Konsens. In ihrem ersten Buch „Konsens ist sexy – von persönlichen Grenzen und weiblicher Lust“ beschäftigt sie sich mit den weiterhin bestehenden diskriminierenden Strukturen des Patriarchats – mit dem Ziel, die Geschlechterdebatte zu befrieden.